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Neues aus dem Förderverein (02)

(am 19. Juli 2017 um 14:51)

Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins der KGS Rastede.

 

Wir möchten Ihnen/Euch zukünftig eine Art Newsletter des Fördervereins präsentieren, in dem wir die Projekte des FV kurz vorstellen. Dieser Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen an alle Mitglieder per Mail verschickt, sowie auf der Homepage eingestellt und dient dazu, unser Wirken transparenter zu gestalten.

Schließlich sollen alle wissen, was mit Beiträgen und Spendengeldern passiert.

 

In der Feldbreite ist nun auch ein Schülerinformationssystem eingerichtet worden. Hier gibt es nun einen Bildschirm, der die Schülerinnen und Schüler über alles Wichtige informiert.

Die Kosten für Bildschirm und Rechner wurden vom Förderverein übernommen. Es erscheint auch hier das Logo des FV in der unteren Ecke des Bildschirms

 

Für die Schulgarten-und-Draußen-AG wurde ein Feuerkorb mit Deckel sowie Kinderschnitzmesser angeschafft. (zusammen ca. 325,-€). Die Materialien sollen für die Gruppe zur Prävention von Computersucht eingesetzt werden.

 

Nachdem das Kultusministerium die Stelle der sozialpädagogischen Fachkraft, Frau Hannawald- Keller, auf 100% angehoben hat, wurde der FV gebeten, bei der Anschaffung eines weiteren Schaukastens unterstützend tätig zu werden. Hier sollen die vielfältigen Informationen, die ihren Aufgabenbereich betreffen, anschaulich dargestellt werden.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 950,-€

 

Im Jahr 2016 haben einige Schüler der KGS Rastede wieder an der BERMUN (Berliner Model United Nations) Konferenz teilgenommen. Die Teilnahme wurde vom FV finanziell unterstützt.

Frau Czarnecki und Herr Ubben-Rademacher habe uns freundlicherweise Berichte der Begleitlehrer und der teilnehmenden Schüler übermittelt, die nun folgen:

 

Rastede, 06.02.17

BERMUN Bericht der Begleitlehrer

Mit einer nur kurzen Unterbrechung in den Jahren 2014 und 2015 haben Schüler und Schülerinnen der KGS Rastede seit 1993 nunmehr regelmäßig an den BERMUN Konferenzen teilgenommen. Der Besuch der BERMUN 2016 war also die 21. Teilnahme der KGS Rastede an dieser auf bundesdeutscher Ebene wohl am stärksten durch Internationalität geprägten Veranstaltung.

Das Besondere an der Berliner Model United Nations Konferenz sind darüber hinaus die dort gegebenen Möglichkeiten, Gastredner aus dem aktiven politischen Wirken der Bundeshauptstadt und von international tätigen Organisationen, wie u.a. auch den Vereinten Nationen kennenzulernen und so aus erster Hand Detailkenntnisse zu den jeweilig anstehenden Konferenzthemen zu erhalten. Interessant sind auch die Veranstaltungsorte, wie z.B. die Friedrich-Ebert-Stiftung und naheliegende Botschaftsgebäude für die Eröffnungszeremonie, die internationale John-F.-Kennedy Schule für das Lobbying und die Debatten sowie der Konzertsaal der Universität der Künste für die Abschlussveranstaltung.

Um an dieser Konferenz teilnehmen zu können, bedarf es einer langfristigen Planung und Vorbereitung. Zunächst gilt es, geeignete Interessenten zu finden. Dann muss schon im März eine Bewerbung abgefasst und losgeschickt werden, denn an der BERMUN Konferenz möchten viel mehr Schüler teilnehmen als dort aus Kapazitätsgründen aufgenommen werden können. Und Anfang Mai erfahren die „Delegierten“, ob sie zur Konferenz eingeladen sind und welches Land sie vertreten sollen.

Erst jetzt können die nächsten organisatorischen Schritte in Angriff genommen werden, von denen hier nur eine Auswahl aufgelistet sei: Buchung der Bahnfahrkarten (je früher, desto günstiger) und einer geeigneten Unterkunft in Berlin; Auswahl der Gremien, in denen die SchülerInnen arbeiten möchten; Auswahl einer Botschafterin / eines Botschafters, die/der bereit ist, vor ca. 700 anwesenden Delegierten eine Eröffnungsrede in englischer Sprache zu halten.

Danach können sich die „Delegierten“ konkreter vorbereiten. Das heißt, sie müssen sich Kenntnisse verschaffen über die politisch-strategische Ausrichtung des zu vertretenden Landes, um dann zu den verschiedenen Themen der jeweiligen Gremien Resolutionsentwürfe und Stellungnahmen abzufassen, die als Grundlage für das Lobbying und die Debatten in der Veranstaltung dienen.

Derart vorbereitet bestiegen dann am Nachmittag des 15. Nov. unsere fünf Delegierten Benita
Berthmann, Aiske de Boer, Anne zur Horst, Alina Jahnke und Kristina Kühl zusammen mit den begleitenden „MUN – Directors“ den Zug nach Berlin, wo sie sich  in den folgenden vier Tagen jeweils schon sehr früh am Morgen von ihrer Unterkunft in Berlin Mitte auf den Weg nach Zehlendorf machten. Bis zum späten Nachmittag wurde eifrig debattiert und abgestimmt und abends trotz zunehmender Müdigkeit noch ein Kulturprogramm absolviert.

Ein besonderer Begleitumstand der 25. BERMUN Veranstaltung war sicherlich, dass zeitgleich Barack Obama als noch amtierender US Präsident seinen Abschiedsbesuch in Berlin tätigte und sich im naheliegenden Kanzleramt nicht nur mit Angela Merkel sondern auch noch mit den französischen und dem italienischen Staatslenkern traf (Also allerhöchste Sicherheitsstufe und ständige Durchsagen in der S-Bahn, dass der Halt am Brandenburger Tor entfällt). Insofern hatte es schon einen besonderen Stellenwert, dass sich die Frau des amerikanischen Botschafters in Berlin bei der Opening Ceremony dennoch die Zeit nahm, vor den BERMUN Delegierten eine ergreifende und zur politischen Aktivität appellierende Rede zu halten und sich den anschließenden Fragen der begeisterten Zuhörer zu stellen. Sie musste allerdings ein paar Minuten früher als vorgesehen das Podium verlassen, um rechtzeitig am Flughafen Barack Obama in Empfang nehmen zu können. Hier waren also die Prioritäten klar erkennbar: Erst BERMUN, dann Barack Obama!

Auf der Rückreise unserer Mannschaft am späten Samstagabend nach der beeindruckenden Abschlusszeremonie waren die Delegierten derart im „MUN-Fieber“, dass Unterhaltungen jeglicher Art vorwiegend in englischer Sprache, noch dazu im diplomatischen Jargon stattfanden. Dies führte im ICE von Berlin nach Hannover zu einem amüsanten Informationsaustausch mit ein paar nicht mehr ganz so nüchternen Dortmunder Fußballfans, die partout nicht glauben wollten, dass a) ihre Gesprächspartner nicht wirklich Teilnehmerinnen einer diplomatischen litauischen Delegation waren, und b) dass sie sich im falschen Zugteil befanden, der in Hannover mit Ziel Oldenburg abgekoppelt werden sollte. Letzteres haben sie dann in der Tat erst eingesehen, nachdem ihr Zugteil bereits Richtung Dortmund abgefahren war (Wer nicht hören will, muss fühlen!).

Das besagte „MUN-Fieber“ hat nun allerdings zur Folge, dass drei Schülerinnen planen, im März 2016 unter Begleitung von Frau Czarnecki  an einer MUN Veranstaltung im schottischen Edinburgh teilzunehmen. Begründung: Bis zur nächsten regulären MUN-Konferenz in Oldenburg (OLMUN 2017) dauert es noch viel zu lange, denn die wird erst Ende Mai / Anfang Juni 2017 stattfinden.

Für die OLMUN 2017 Konferenz laufen aber dennoch schon die Vorbereitungen und bis Ende dieser Woche können sich noch Schüler und Schülerinnen des 9. bis 12. Jahrgangs für die Teilnahme anmelden.

 

  1. Ubben-R.

 

BERMUN Bericht der Schülergruppe

 

Die diesjährige BERMUN Konferenz mit dem Motto „Ending Human Suffering – Reassessing the United Nations’ Role in a Globalized World“ war eine einzigartige Möglichkeit, die Funktion der Vereinten Nationen in einem internationalen Kontext näher kennenzulernen und die politischen Prozesse hinter bestimmten Entscheidungen zu verstehen.

Vor dem Hintergrund der überwältigenden Internationalität der Veranstaltung konnten wir mit Schülern aus allen Teilen der Erde Kontakte knüpfen und andere Kulturen kennenlernen sowie in Diskussionen aktuelle kontroverse Themen wie die Wahl des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Besonders positiv herauszustellen sind die Veranstaltungsorte (die Friedrich-Ebert-Stiftung, die kanadische Botschaft und die JFK-School) und die äußerst inspirierende Rede von Kimberly Marteau Emerson, der Frau des amerikanischen Präsidenten in Berlin, bei der Eröffnungszeremonie, in der sie beispielsweise von ihrem Engagement bei der Human Rights Watch berichtete.

Darüber hinaus war die Arbeit in den Komitees sehr intensiv, wodurch viele kreative Lösungsansätze bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Problemen auf der Welt, wie der Flüchtlingskrise oder der Luftverschmutzung in großen Städten, gefunden werden konnten und internationale Politik für uns sehr viel greifbarer erschien.

Aufgrund des hohen sprachlichen Niveaus der BERMUN hat sich sowohl unser Englisch, als auch unsere Fähigkeit eigene komplexe Ideen vor größeren Gruppen zu präsentieren, verbessert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass uns die Teilnahme an der BERMUN sehr viel gebracht hat und wir überzeugt sind, dass sich jede derartige Veranstaltung positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Teilnehmers auswirkt.

 

 

 

Wir hoffen, möglichst viele von Euch/Ihnen, am Dienstag zur Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen und wünschen eine schöne Zeit.

Für den Vorstand des Fördervereins,

 

Bernd Wüstenbecker.