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Schulessen wird in Bad Zwischenahn gekocht

(am 3. Juni 2014 um 18:57)

Ab dem neuen Schuljahr ist die Evangelische Krankenhaus Service GmbH zuständig für die Mensa der KGS. Das Akademiehotel hatte seinen Vertrag gekündigt.

Von Britta Lübbers

Die Cafeteria an der Feldbreite

Von den rund 2000 KGS-Schülern nutzen etwa 200 die Möglichkeit, mittags ein warmes Essen in der Schule zu sich zu nehmen | Foto: Kapels

Das Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler der KGS Rastede wird ab dem neuen Schuljahr von der Evangelischen Krankenhaus Service GmbH (eks) in Bad Zwischenahn gekocht, geliefert und ausgegeben. Das teilen Anna Papenroth und Uwe Ahlers vom Förderverein der Schule mit. Der Verein ist Träger der Cafeteria und hat die Betriebserlaubnis für die Essensausgabe. Aus vier Anbietern haben Förderverein und Schule die eks ausgewählt, weil sie alle Bedingungen für den reibungslosen Ablauf in der Schulküche erfüllt, wie Uwe Ahlers betont. „In Bezug auf Anmeldefristen, die Mindestanzahl der Menübestellung und das Bezahlsystem passt das hervorragend.“

Frische Speisen nach Cook & Chill-Prinzip

Bisher hatte das Akademie- hoteldieSchulmensabeliefert, denVertragaberzumSchuljahresende gekündigt. Grund ist die Erweiterung des hoteleigenen Seminarbereichs, weshalb sich das Hotel nicht mehr in der Lage sah, auch noch die Schulessen zuzubereiten.

Der neue Anbieter kocht das Essen nach dem Cook & Chill-Prinzip, das heißt, die Speisen werden zu 85 Prozent vorgekocht und dann auf rund zwei Grad heruntergekühlt. In zwei schuleigenen Konvektomaten wird das Essen später in einem schonenden Verfahren zu Ende gegart. Die KGS hat an jedem ihrer Standorte jeweils eines der Hochleistungsgeräte im Einsatz.

Während die Essensausgabe sowohl an der Wilhelmstraße als auch an der Feldbreite bis- her von Eltern und Großeltern ehrenamtlich geleistet wurde, kommen hier künftig je zwei Servicekräfte der eks zum Einsatz. Für den Mittagsbetrieb sucht die eks noch 450-Euro Kräfte. „Wer von den Müttern, die uns bisher unterstützt haben, als Honorarkraft weitermachen möchte, sollte sich mit der eks in Verbindung setzen“, sagt Anna Papenroth.

Damit aber auch jene Kinder, die kein warmes Mittagessen möchten, sich eine Kleinigkeit kaufen können, denkt der Förderverein darüber nach, zumindest im Kiosk an der Feldbreite weiterhin Getränke und kleine Speisen wie Brötchen und Brezeln anzubieten. In der Wilhelmstraße bleibt am Vormittag alles beim Alten, dann werden Brötchen und Getränke weiterhin von Ehrenamtlichen verkauft.

Am Bezahlsystem ändert sich nichts

Der Preis für das Essen steigt geringfügig von 3,20 auf 3,40 Euro an. Der Förderverein zahlt eine Servicepauschale von 172, 55 Euro pro Liefertag an die eks. Das Geld wird von der Gemeinde erstattet. Die Verwaltung übernimmt auch die Anschaffungskosten für die Konvektomaten in Höhe von rund 26 000 Euro. „Ohne diese Unterstützung wäre es uns nicht möglich gewesen, den Preis für das Mittagessen nahezu zu halten“, erklärt Uwe Ahlers. Am Bestell- und am bargeldlosen Bezahlsystem ändert sich nichts. Die Mittagessen werden auch künftig von Montag bis Donnerstag angeboten. Start ist am 15. September, das ist der erste Montag nach den Ferien. „Jetzt hoffen wir nur noch, dass das Essen allen schmeckt“, sagen Anna Papenroth und Uwe Ahlers. Die Bedingungen dafür haben sie geschaffen.