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Gesundes Essen zu günstigen Preisen

(am 24. August 2010 um 15:43)

Die Helfer in der Cafeteria

Die Helfer in der Cafeteria

Bei Kerstin Nieringer fing es an, wie es bei den meisten anfängt: Mit der Informationsveranstaltung für die Eltern der Fünftklässler. Damals kam ihre Tochter zur KGS. Da wurde die Metjendorferin, die in Teilzeit arbeitet, gefragt, ob sie ehrenamtlich in der Cafeteria mithelfen könne.

Fünf Jahre später steht Nieringer immer noch in der Cafeteria der KGS an der Wilhelmstraße. Sie ist eine von etwa 80 ehrenamtlichen Helfern – darunter fünf Männer – die jeweils einmal im Monat für vier Stunden dafür sorgen, dass der Betrieb der Cafeteria möglich ist. Die „Frühschicht“ beginnt um 8 Uhr. Dann geht es zunächst darum, bis zur ersten Pause um 8.45 Uhr einen Großteil der 700 Brezel und Brötchen zu schmieren. Unter anderem drei verschiedene Wurstsorten, Käse und frischer Salat liegen dafür im Kühlschrank parat. Gerade in den Pausen sei es schon sehr stressig, sagt Nieringer. „Aber es macht Spaß.“ Die Schüler seien sehr geduldig, auch wenn sie einmal etwas länger warten müssten, und die Stimmung bei den Helfern sei sehr gut. „Es ist einfach eine tolle Atmosphäre“, sagt Nieringer.

1996 hat der Förderverein die Schulcafeteria ins Leben gerufen. Am Standort Wilhelmstraße gibt es seitdem Frühstück und Mittagessen, an der Feldbreite wird ein Mittagessen angeboten. „Viele Kinder kamen damals nur mit Geld in die Schule“, erinnert sich Anna Papenroth, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Die Herausforderung war, ein leckeres und gleichzeitig gesundes Essen anzubieten – und das bei Preisen, die für die Schüler erschwinglich sind. „Das ist nur möglich, weil wir von allen Seiten unterstützt werden“, betont Förderverein-Vorsitzender Uwe Ahlers. So liefern Betriebe aus der Gemeinde Essen zu günstigen Preisen an. Und ehrenamtliche Helfer wie Kerstin Nieringer sorgen dafür, dass beim Betrieb der Mensa keine Kosten anfallen. „Dieser Einsatz ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, sagt Ahlers – und hofft, dass sich weitere Freiwillige finden, damit die Mensa auch in Zukunft betrieben werden kann.