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Ohne Elternhilfe keine warme Mahlzeit

(am 11. November 2009 um 21:02)

Seit dem 6. November 1996 gibt es sie in der KGS-Wilhelmstraße und seit Oktober 2007 auch am Standort Feldbreite: Die Cafeteria, in der die Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule u.a. ihre kostengünstige warme Mittagsmahlzeit erhalten. Geleitet wird die Cafeteria – man versteht sich trotz zweier Standorte als ein Team – vom KGS-Förderverein. Logistische Unterstützung z.B. beim Einkauf geben die Lehrerinnen Almut Freese und Jana Friebel, der Verkauf der Essensmarken wird über die Sekretariate der Standorte organisiert. Wichtigster Punkt in dieser logistischen Kette sind aber die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Mahlzeiten ausgeben. „Was nützt uns das beste und leckerste Essen, wenn keine Helfer vorhanden sind, die an die Kinder und Jugendlichen die Mahlzeiten austeilen“, betonen Schulleiter Gerd Kip und der Leiter des Standorts Feldbreite, Dr. Stefan Kanngießer.

Ohne ehrenamtliche Hilfe wird es eng mit der Essensausgabe der KGS

Ohne ehrenamtliche Hilfe wird es eng mit der Essensausgabe der KGS

Dabei müssen es nicht unbedingt Eltern sein, die den Verkauf vorbereiten und durchführen. Im Team sind auch jetzt schon Großeltern und interessierte Ehrenamtliche tätig, die verhindern wollen, dass ohne Hilfe das ganze Projekt gefährdet ist. „Die Pläne sind so gestaltet, dass z.B. in der Feldbreite jeweils nur einmal in 14 Tagen an einem festen Tag von 12.45 bis ca. 14.30 Uhr geholfen wird, das sind noch nicht einmal vier Stunden im Monat. Dabei arbeitet man immer in einem Team mit mindestens zwei Personen“, erklärt Dr. Kanngießer. In der Feldbreite stellt sich die Situation so dar, dass im Moment für dienstags schon kein Personal mehr vorhanden ist. Es werden in Spitzenzeiten etwa 60 bis 70 warme Essen bzw. Aufbackbaguettes verteilt.

In der Schule Wilhelmstraße arbeiten pro Tag jeweils zwei größere Teams, einmal für die „Frühstücksschicht“ von 8 Uhr bis 12 Uhr, wo u.a. frische Brötchen und Quarkspeise vorbereitet und verkauft werden, und dann für die Mittagszeit, wo ebenso wie in der Feldbreite Baguettes aufgebacken werden und das angelieferte frische Essen verteilt wird. Teamarbeit Besonders in der Schule an der Feldbreite ist die Fluktuation bei den Helfern sehr groß, da die Kinder diesen Standort nur während der 5. und 6. Klasse besuchen. Danach wechseln die Schüler und häufig eben auch die helfenden Eltern mit an den Standort Wilhelmstraße. Oft sind es auch Mütter, die hier ehrenamtlich arbeiten und wenn die Kinder „aus dem Gröbsten raus sind“ wieder in ihren alten Beruf zurückkehren. Aber es entwickeln sich immer wieder neue Teams, die Vergnügen an ihrer Aufgabe haben. „Es macht wirklich Spaß, und es ist eine Aufgabe, bei der man wirklich sofort sieht, dass sie gut ankommt“, sagt eine Mutter, die schon seit vielen Jahren dabei ist. Und dieses Engagement wird auch von der Schule, der Gemeinde und dem Förderverein unterstützt – von Schulseite durch die Organisation und von Gemeindeseite durch die Bereitstellung der Räume und Ausstattungen, die z.B. jetzt im Zuge der Um- und Neubaumaßnahmen in der Feldbreite erneuert werden. Als Betreiber der Cafeteria ist der Förderverein organisatorisch tätig, „belohnt“ aber auch u.a. mit Veranstaltungen, zu denen die Helfer eingeladen werden, wie z.B. das Spargelessen oder die Weihnachtsfeier, wo auch jeder ein kleines Präsent erhält.

Informationen

Wer sich über die Arbeit des Fördervereins und insbesondere der Cafeteria-Teams informieren möchte und sich vorstellen könnte, in einem Team mitzumachen, sollte sich persönlich oder telefonisch an das Sekretariat am Standort Feldbreite (Tel. 0 44 02 / 9 26 50) oder Wilhelmstraße (Tel. 0 44 02 / 9 26 40) wenden. Es ist auch eine E-Mail-Anfrage direkt an den Förderverein möglich (» Kontakt)

Quelle: Rasteder Rundschau 09/2009